Ernst E. Schlatter (1883–1954)

Aufgewachsen in Zürich. Lehre an der Lithografischen Anstalt des Poly­grafi­schen Institutes in Zürich. Mit 22 Jahren studierte er an der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Er schuf diverse Plakate, von de­nen viele den künstlerischen und werbemässigen Wert behielten. Schlatter gehört mit zu den wichtigsten Schweizer Plakatgestaltern.
Ab 1924 leb­te er in Uttwil und erbaute sich hier ein Arbeits- und Wohnhaus.
1925 Mitglied der Künstlervereinigung Der Kreis, in deren Vorstand er mitwirkte. Zahlreiche Beiträge in den Bodenseebüchern. In der Fol­ge entwickelte er sich immer mehr vom Grafiker zum Kunstmaler. Schlatter schuf zunehmend Landschaftsbilder und Porträts. Seine Landschaftsmotive fand er in der Schweiz, in Süddeutschland, in Italien und Frankreich und im damaligen Rhodesien, wo eine Tochter lebte.

Weitere Informationen zu Ernst E. Schlatter:
Uttwil, das Dorf der Dichter und Maler (Publikation Edition FROHSINN)
Ernst E. Schlatter in „SIKART Lexikon zur Kunst in der Schweiz“